Hi, ich bin Matthäus Kubitza

Beruflich komme ich aus Design und IT — aber noch länger, seit ich 15 bin, pflege ich meine Mutter, die MS hat. In mittlerweile zwanzig Jahren Pflege habe ich viel gelernt, bin auf viele Probleme gestoßen und konnte einige davon lösen. Genau aus diesen Lösungen ist Studio Kann Leben entstanden, das ich gemeinsam mit meiner Frau Valérie Sann führe (Kubitza + Sann = Kann): Lösungen direkt aus dem Pflegealltag, die Probleme beheben, ohne ein Dorn im Auge zu sein. Denn wenn ich eine Sache gelernt habe, dann diese — niemand wünscht sich Hilfsmittel, die wie Hilfsmittel aussehen.

Hilfsmittel sollen Normalität im Alltag ermöglichen — oft sehen sie aber keineswegs alltäglich aus, stechen stattdessen als konstante Erinnerung an die eigene Pflegesituation heraus.

Genau da setzen wir an. Mit fünfzehn Jahren Designerfahrung und eigener Fertigung entwickeln wir Objekte, die sich in das einfügen, was schon da ist — in den Rollstuhl, das Bett, die Wohnung. Kein Extra-Teil, das nach Sanitätshaus aussieht, sondern etwas, das ein Problem löst und dabei auch gut aussieht.

Auf Hilfsmittel angewiesen zu sein ist nur der erste Schritt — erst wenn man diese auch benutzen möchte, entfalten sie ihr volles Potential. Denn ein Hilfsmittel, das in der Schublade liegen bleibt, ist keins.